11. Mär. 2017

Knappe Niederlage

Das Duell um Platz 4 endet mit einem 2:1 Sieg für Kapfenberg.

Trainer Silberberger vertraut auf die gleiche Elf, wie schon im Heimspiel gegen Wiener Neustadt. Auch heute soll wieder offensiv und selbstbewusst aufgetreten werden. Der Plan geht auf, unser Team kommt zu vielen Chancen. Leider reicht es am Ende nicht zum Sieg. Aber schauen wir uns das Spiel erstmal genauer an. 

Das Spiel

Die Partie beginnt schwungvoll. Dennoch dauert es bis zur zwölften Minute, ehe die erste nennenswerte Situation mit Torabschluss passiert. Kapfenberg kommt über die rechte Seite, eine Flanke in die Mitte, ein Ableger, ein geblockter Schuss. Gute zehn Minuten später dann der Schock. Der Kapfenberger Angriff startet tief in der eigenen Hälfte. Edin Bahtic schickt mit einem präzisen, weiten Pass Dominik Frieser auf dem rechten Flügel, der spielt in die Mitte. Der Ball kommt scharf in Richtung Elfmeterpunkt. Kein Verteidiger bringt den Fuß dazwischen, der Ball wird länger und länger. Selbst Sturm-Neuerwerbung Budnik lässt den Ball vorbei. Eine gute Entscheidung aus Sicht der Kapfenberger, immerhin kommt Joao Victor zum Abschluss. Der 22-jährige Brasilianer versenkt die Kugel aus vollem Lauf, eiskalt im rechten Eck. 

Unsere Mannschaft lässt sich vom frühen Rückstand jedoch nicht beeindrucken. Nur wenig später schickt Sandro Neurauter, Christian Gebauer. Dessen Ball in die Mitte wird gerade noch geblockt. Lukas Katnik wäre nur wenige Meter vor dem gegnerischen Tor zur Stelle gewesen. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann eine schöne Aktion unseres Teams. Der Ball läuft über mehrere Stationen, ehe Benjamin Pranter im KSV-Strafraum an den Ball kommt. Fast zu uneigennützig legt unsere Nummer den Ball noch einmal quer auf Lukas Katnik. Der Stürmer erwischt den Ball und will abziehen. Doch ein Kapfenberger Abwehrversuch kommt ihm zuvor. Der Ball springt hoch in die Luft und senkt sich im Tor der Steirer nieder. Da war durchaus ein wenig Glück dabei. Aber Ausgleich ist Ausgleich. Leider verletzt sich Lukas Katnik bei dieser Aktion. Mit 1:1 geht es in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ist das Glück dann schon wieder auf Seiten der Kapfenberger. Wieder eine schöne Aktion über Pranter und Toplitsch. Der zielgenaue Pass kommt auf den eingewechselten Milan Jurdik. Der zieht alleine in Richtung KSV-Tor und kommt am Fünfer-Eck zur großen Chance. Kapfenberg Torhüter Paul Gartler kann jedoch in höchster Not parieren. Die Chance scheint unser Team zu beflügeln. Immer wieder rollen die Angriffe in Richtung KSV-Strafraum. Eine gute Aktion jagt die nächste. Leider fehlt heute aber die Kaltschnäuzigkeit. Der Ball will trotz mehrerer guter Chancen einfach nicht ins Tor.

Dann geht es extrem schnell. Innenverteidiger Meusburger schlägt den Ball weit nach vorne und über die Köpfe unserer Verteidiger. Die Kugel fällt Joao Victor vor die Füsse. Der Brasilianer zündet den Turbo, umläuft WSG-Schlussmann Oswald und schiebt den Ball aus spitzem Winkel über die Linie. Der anrutschende Sandro Neurauter kann nicht mehr klären. Nach 60 Minuten steht es 2:1 für Kapfenberg. Die Schlussphase nutzt unser Team dann für einen wahren Endspurt. Die größte Chance hat Benjamin Pranter. Sein Schuss geht jedoch an den Pfosten. Das wäre es gewesen. Am Ende bleibt es - trotz vieler guter Chancen - leider beim 2:1 für Kapfenberg. Die Steirer entscheiden das "Duell um Platz 4" knapp für sich.

Die Stimmen

"Das Ballbesitzverhältnis war gefühlt bei 75 zu 25 Prozent. Leider bekommen wir aus einem langen Ball den Gegentreffer und vergeben vorne zu viele Großchancen. Am Ende gewinnt Kapfenberg, ohne wirklich zu wissen warum", WSG-Trainer Thomas Silberberger.

"Es ist heute einfach ein dreckiger Sieg gewesen, den man auch manchmal braucht. Gegen Lustenau ist es schon bergauf gegangen. Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport", so KSV-Schlussmann Paul Gartler.

„Wir haben spielerisch überzeugt und hätten einen Riesenschritt machen können, aber im Endeffekt zählt das Resultat“,  so Stefan Köck.

Positive Fakten

  • Die 2:1-Niederlage gegen Kapfenberg war der erste Punkteverlust im Frühjahr. 
  • Unser Team kam auch gegen Tabellenvierten zu vielen guten Torchancen und dominierte die Partie über weite Strecken.
  • Unsere Defensive lässt weiterhin wenig Chancen des Gegners zu. Leider nutze Kapfenberg gleich zwei.
  • Das letzte Spiel in Kapfenberg ging deutlich mit 3:0 verloren. Zwischen beiden Partien ist eine deutliche Entwicklung unserer Mannschaft zu erkennen.
  • Am Dienstag wartet schon die nächste tolle Partie, in der unsere Mannschaft zeigen kann, was sie drauf hat. (Di 18.30 Uhr @LASK)

Die Aufstellungen

Kapfenberger SV - WSG Swarovski Wattens 2:1 (1:1)

Franz Fekete Stadion, Kapfenberg
Schiedsrichter: Dieter Muckenhammer
Zuschauer: 550

Kapfenberger SV

Gartler - Frieser, Meusburger, Lakic-Pesic, Miesbacher - Sencar, Hodzic (82. Feyrer), Flecker (90. Maier), Bahtic (73. Petrovic), Joao Victor - Budnik 

WSG Swarovski Wattens:

Oswald - Neurauter, Steinlechner(79. Mörck), Gugganig, Buchacher - Kekez, Mader, Toplitsch, Pranter, Gebauer - Katnik (45. Jurdik)

Tore:

Joao VIctor (23. und 60.), Katnik (40.)

Gelbe Karten:

Lakic-Pesic, Frieser bzw. Steinlechner, Kekez, Buchacher

Gelb-rote Karten

keine

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