21. Sep. 2019

WSG wehrt sich tapfer, Rapid aber weiter im Vormarsch

Auch die WSG Swarovski Tirol vermag am Tivoli den Rekordmeister im ersten Duell der Neuzeit beim 0:2 (0:0) nicht zu stoppen.

Die Einschätzung des WSG-Trainers sollte sich bewahrheiten. Rapid sei derzeit auf Augenhöhe mit dem Lask, hatte Thomas Silberberger angekündigt, und die Nummer zwei im Land. Dennoch: Der Aufsteiger leistete im grün-weißen Duell auf dem Innsbrucker Tivoli tapfere Gegenwehr, musste sich dem Rekordmeister letztlich aber mit 0:2 (0:0) beugen.

Bis zur 54. Spielminute hatten die Tiroler das torlose Remis gehalten. Perfekt eingestellt von Silberberger und im Vergleich zu vorhergehenden Auftritten tiefer in der Defensive stehend, überstanden sie auch die eine oder andere brenzlige Situation. Allerdings blieben dadurch mehr oder minder die Nadelstiche aus, mit denen Dedic und Co. zuletzt immer wieder zu Torerfolgen gekommen waren.

Kelvin Arase, erst in der 50. Minute für Thomas Murg eingewechselt, war es dann, der den WSG-Riegel knackte. Mit dem linken Fuß verwandelte er einen Steilpass von Stefan Schwab zur Führung für die Gäste aus Wien. In der 71. Minute war es erneut Schwab, der nach einer Standardsituation Mateo Barac im Fünfmeterraum bediente. Der ließ sich nicht zweimal bitten und besorgte das 0:2  mit links .

Rapid entschied somit das erste Aufeinandertreffen mit der WSG Swarovski Tirol in der Neuzeit für sich und blieb auch im vierten Auswärtsspiel dieser Bundesligasaison ungeschlagen. Für die Hausherren besteht indes schon am kommenden Mittwoch, in der zweiten Cup-Runde die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Das Match gegen Austria Wien weckt durchaus angenehme Erinnerungen an den Bundesliga-Auftakt, den die WSG mit 3:1 für sich entschieden hatte.

"Uns hat heute die Überzeugung gefehlt!"

WSG-Trainer Thomas Silberberger: "Uns hat heute komplett die Überzeugung gefehlt. Der letzte Pass war einfach schlecht – und dann kann es einfach nicht klappen. Nach dem 0:1 war das Spiel dann gelaufen für uns. Das war viel zu billig. Danach hat Rapid die ganze Qualität ausgespielt und verdient gewonnen. Jetzt heißt es, kurz die Wunden lecken. Und dann voller Fokus aufs Austria-Match.

Michael Svoboda: "Wir hätten mehr aus dem Spiel heraus machen können. Die Kontersituationen hätten wir besser lösen müssen. Auch das Glück hat uns heute leider gefehlt."

Stefan Hager: "Schade, wir waren eigentlich sehr gut im Spiel. Nach vorne hat uns ein wenig die Durchschlagskraft und Überzeugung gefehlt. Aber zumindest haben wir heute gesehen, dass wir auch mit Teams wie Rapid mithalten können."

Clemens Walch: "Das erste Tor war entscheidend. Das hat leider Rapid gemacht, dann waren sie oben auf."

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