19. Nov. 2021

Dem WAC auf Augenhöhe begegnen

Die WSG Tirol trifft in der 15. Runde zur ADMIRAL-Bundesliga am kommenden Sonntag (14:30 Uhr) im Tivoli auf den RZ Pellets WAC. Cheftrainer Thomas Silberberger glaubt an einen offenen Schlagabtausch.

Wenn man sich die jüngsten Meisterschaftsergebnisse der Kärntner vor Augen führt und in der Lage ist, die Tabelle der ADMIRAL-Bundesliga sinnerfassend zu lesen, wird einem rasch klar, was für eine schwere Aufgabe auf den Tabellenletzten am kommenden Sonntag im Tivoli wartet. Mit dem WAC kommt nicht nur der aktuell Tabellenzweite nach Tirol, sondern auch die Mannschaft der Liga-Stunde. An den letzten fünf Spieltagen holten die Kärntner fünf Siege – deutliche Erfolge gegen Sturm Graz (auswärts) und Rapid Wien (zuhause) inklusive.
Die Mannschaft, die seit der aktuellen Spielzeit von Robin Dutt betreut wird, trieft deshalb förmlich vor Selbstvertrauen. Trotz negativer Bilanz im Tivoli. Denn in Heimspielen hat die WSG gegen Liendl & Co. mit zwei Siegen und einem Unentschieden noch eine weiße Weste. Thomas Silberberger erwartet sich gegen die Kärntner jedenfalls abermals eine Partie auf Augenhöhe, bei dem am Ende etwas Zählbares stehen soll. Dafür wurde mannschaftsintern der Druck erhöht.
Dem Cheftrainer der WSG stehen bis auf Stefan Skrbo (Muskelfaserriss) und Tobias Anselm (Kreuzband) alle Mann zur Verfügung. Hinter dem Einsatz von Maxime Awoudja (erkrankt) stand bis zuletzt ein dickes Fragezeichen. Der Schlagabtausch zur 15. Runde wird am kommenden Sonntag, 14:30 Uhr angepfiffen. 

 

WSG Tirol – RZ Pellets WAC
Sonntag, 21.November 2021 | 14:30 Uhr | Tivoli | live auf Sky

 

Was sie wissen müssen, um am Ball zu sein:

-      Rekordjagd. Der WAC feierte zuletzt fünf Bundesligasiege in Serie. Der Rekord der Kärntner liegt bei sieben Erfolgen en suite und datiert aus dem Jahr 2014.

-      Heimstärke. Die WSG punktete in diesem Spieljahr in sechs ihrer sieben Heimspiele. Die einzige Niederlage gab’s in Runde 7 beim 1:3 gegen Red Bull Salzburg.

-      Dauer(b)renner. Thanos Petsos absolvierte in der ADMIRAL Bundesliga bereits 149 Spiele – auf mehr Partien als der 30-Jährige bringt es im WSG-Kader nur Fabian Koch (274). Bietet Chefcoach Thomas Silberberger den Deutschgriechen gegen den WAC auf, feiert er seinen 150er.    

 

WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger auf die Frage, …

 was er sich vom Spiel am Sonntag erwartet: „Ich bin davon überzeugt, dass es ein absolut offenes Match wird. Wir müssen höllisch aufpassen, weil der WAC immer dann, wenn wir den Ball haben, mit drei Mann vorne bleibt. Liendl und die beiden Stürmer machen nach hinten gar nichts, deshalb ist das Umschaltspiel des WAC brandgefährlich. Mit Liendl, Leitgeb, Taferner und wie sie alle heißen haben sie auch spielerisch extrem starke Spieler drin. Und hinten mit Baumgartner und Gugganig zwei ausgefuchste Spieler. In Summe also ein super Gesamtpaket mit einem Trainer, der, von außen betrachtet, eine extreme Ruhe in den Verein gebracht hat. Sechs Siege in Serie, mit dem Cup inklusive, sprechen für sich. Am Sonntag wird es darauf ankommen, wer die Angriffe besser abschließen kann. Ich erwarte mir ein Spiel auf Augenhöhe.“

… ob er sich erwartet, dass die Raute des WAC der WSG abermals liegen wird: „Ich glaube schon, wenn die Mannschaft den Matchplan umsetzt. Die Raute bietet extreme Räume an. Die Frage ist, ob meine Mannschaft bereit ist, da reinzuspielen. Und wir werden in der Restverteidigung höllisch aufpassen müssen.“

… ob er den WAC als Lieblingsgegner bezeichnen würde: „Das habt ihr mich vor dem LASK auch gefragt – und dann haben wir zwei Mal hintereinander Hiebe bekommen. Nein, der WAC ist kein Lieblingsgegner. Aber es ist ein Gegner, der Fußball spielt – und diese Gegner liegen uns mehr als Gegner, die nur hinten stehen und ihr Heil im Konter suchen. Alle bisherigen Spiele gegen den WAC waren extrem spannend und trefferreich.“   

  wie es rund um den WSG-Kader steht : „Awoudja (Anm.: Maxime) war gestern nicht im Training dabei, weil er erkrankt ist. Skrbo (Anm.: Stefan) ist mit einem Faserriss in der Reha und fällt vermutlich bis zur Winterpause aus. Anselm (Tobias) ist im Reha-Prozess. Ansonsten ist alles fit.“

… wie er die letzten zwei Wochen empfunden hat: „Ich finde, dass wir ehrlich gut gearbeitet haben. Es haben einige die Zeichen der Zeit erkannt und deshalb eine extrem starke Trainingswoche absolviert. Aber die werden wir auch brauchen. Am Sonntag treffen wir nämlich sicher auf einen bombigen Gegner.“

… ob er seiner Mannschaft für die verbleibenden vier Runden bis zur Winterpause eine Punktzahl als Ziel vorgegeben hat: „Nein! Fakt ist, wir müssen liefern. Deshalb habe ich den Druck erhöht. Wir müssen punkten. Aber das an einer gewissen Punktezahl festzumachen, wäre, glaube ich, der falsche Ansatz. Wenn die Mannschaft mit dem erhöhten Druck durch das Trainerteam umgehen kann, werden wir auch punkten.“

 

Kapitän Ferdinand Oswald auf die Frage,

… wie er das Training der letzten Woche empfunden hat: „Wir haben bereits in der Länderspielpause sehr gut gearbeitet. Und diese Woche war wirklich sehr, sehr gut. Aber das werden wir gegen diesen Gegner auch brauchen, der gut drauf ist und sehr gute Einzelspieler hat. Wir müssen alles geben und dann schauen, was rauskommt. Bis jetzt haben wir gegen sie immer ganz gut ausgesehen.“

… wie es ihm nach der Verletzung geht: „Mir geht es gut. Ich bin schon seit der Länderspielpause voll im Training.“

… ob er auf die Tabelle schaut: „Das ist so eine Sache. Wir haben in unseren zwei Jahren Bundesliga beide Szenarien gehabt. Einmal waren wir unten drin, einmal oben dabei. Schöner wäre es natürlich, oben dabei zu sein. Da aber die Liga so ausgeglichen ist, wie nie zuvor, kann sich von Spieltag zu Spieltag sehr viel verändern. Und mit der Punkteteilung ist dann eh alles hinfällig.“

Fotonachweis: GEPA pictures

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