12. Aug. 2021

Nächster Stopp Wolfsberg

Die WSG Tirol trifft in der vierten Runde zur ADMIRAL-Bundesliga auswärts auf den WAC. Der Fünftplatzierte des Vorjahres ist mit einem Punkt aus drei Spielen denkbar unglücklich in die Saison gestartet.

Die einen haben wieder große Pläne. Nach Platz fünf im Vorjahr, der angesichts der gestiegenen Ansprüche schon irgendwie enttäuschend war. Und nach dem Aus im Europacup-Playoff gegen die Wiener Austria, noch ehe Europa in Kärnten zum Thema wurde. Vielleicht entschied man sich aus deshalb, nach dem Abgang von Ex-Trainer Ferdinand Feldhofer und Übergangscoach Roman Stary, einen Trainer zu holen, der – laut Vita - internationales Format haben soll: Robin Dutt. Einer, der in seinem bunten Leben schon Stationen wie die Stuttgarters Kickers, den SC Freiburg, Bayer 05 Leverkusen, Werder Bremen und VFL Bochum trainieren durfte. Dementsprechend enttäuschend war der Start ins neue Spieljahr – mit nur einem Punkt und zwei Niederlagen.

Die anderen sind auch vor ihrem vierten ADMIRAL-Bundesligaspiel in freudiger Erwartung. Nach einem Saisonstart, der gut war, mit drei Unentschieden in Serie, ungeschlagen, der eigentlich aber sehr gut hätte sein können – wenn man eines der drei Spiele, in denen man allesamt in Führung ging, über die Zeit gebracht hätte. Zu Saisonbeginn gegen die Admira schien‘s möglich, zuletzt gegen den LASK ebenso. Jetzt will man beim WAC die großen Pläne nach Möglichkeit mit einem Dreier kreuzen. Dafür stehen WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger bis auf Einsergoalie Ferdl Oswald und Renny Piers Smith alle Spieler zur Verfügung. Das Spiel zwischen dem WAC und der WSG wird am kommenden Samstag um 17 Uhr in der Lavanttal-Arena angepfiffen.


RZ Pellets WAC - WSG Tirol
Samstag, 14. August 2021 | 17:00 Uhr | Lavanttal-Arena | live auf Sky


Was Sie wissen sollten, um am Ball zu sein:

-      Torrausch: Spiele zwischen der WSG und dem WAC hatten in der vergangenen Saison hohen Unterhaltungswert. In vier Spielen wurde insgesamt 19 Mal eingenetzt – 4,75 Tore/Spiel.  

-      Positive Bilanz: Die WSG hat im Vorjahr nur eines der vier Spiele gegen den WAC verloren, aber zwei gewonnen.

-      Sturmflaute: Beim WAC haben bislang nur Regisseur Michael Liendl und Verteidiger Dominik Baumgartner getroffen. Ein Tor eines Stürmers war in den 270 Spielminuten bislang noch nicht dabei.   

 

WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger …

… zum ‚angeschlagenen‘ Gegner: „Für mich ist der WAC kein angeschlagener Gegner. Sie hatten ein sehr schweres Auftaktmatch vor 14.000 Zuschauer in Klagenfurt gegen den Aufsteiger – das ist immer schwer. Und dann hatten sie mit Sturm Graz und Rapid Wien zwei Top-3-Mannschaften. Nein, ich erwarte keinen angeschlagenen Gegner, vielmehr einen, der eingespielt ist. Gegen Klagenfurt waren zehn Spieler aus dem Vorjahr in der Startformation, zuletzt neun. Also von Umbau braucht da keiner reden. Sie haben unter dem neuen Trainer nur das Spielsystem auf eine Raute umgestellt. Wir treffen auf einen ehemaligen Europacupteilnehmer, der vor Jahresfrist noch gegen ZSKA Moskau und Feyenoord Rotterdam für Furore gesorgt hat. Also jeder, der uns jetzt in der Favoritenrolle sieht, hat keine Ahnung vom Fußball.“

… auf die Frage, was passieren muss, dass es den ersten Dreier gibt: „Ich glaube, dass wir unser Spiel einfach nur länger durchbringen müssen, als in den ersten drei Runden. Gegen die Admira waren es 50 bis 55 Minuten, gegen den LASK eine Halbzeit und gegen die Austria ähnlich. Wenn wir unser Spiel einmal über 70 bis 75 Minuten auf den Platz bringen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir Wolfsberg wieder ungeschlagen verlassen werden und vielleicht sogar einen Dreier holen.“

… zum Unterhaltungswert des Spiels: „Die Matches gegen Wolfsberg haben immer hohen Unterhaltungswert gehabt. Es waren immer lässige Spiele – schon vor zwei Jahren, als wir in der Bundesliga angedockt sind. Das ist auch am Samstag zu erwarten. Ein Spiel mit offenem Visier auf beiden Seiten.“ 


Thanos Petsos …

… zum Level der Mannschaft: „Im Vergleich zum Vorjahr sind wir viel reifer in die Saison gestartet. In der vorigen Saison war noch sehr viel konfuses Abtasten mit dabei, in diesem Spieljahr sind wir da bereits viel gefestigter. Wir verbessern uns von Spiel zu Spiel und verstehen die Abläufe, die der Trainer erwartet, ein Stück weit besser. Das ist ein Prozess, der über die ganze Saison geht. Die ersten drei Spiele waren so gesehen schon ganz okay.“

Fotonachweis: GEPA pictures

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