28. Okt. 2021

In Runde 3 war Endstation

UNIQA ÖFB-Cup, 3. Runde. Die WSG Tirol unterliegt dem LASK in der dritten Runde zum UNIQA ÖFB-Cup mit 1:2. Eine völlig verpatzte erste Halbzeit war der Anfang vom Ende.

Es kamen nur wenig Zuschauer in die Raiffeisen Arena in Pasching. Zumindest weniger als man es vom LASK gewohnt wäre. Auch weil die Leistungen zuletzt weit unter jenem Niveau lagen, an das man in und um Linz gewöhnt ist. In zwölf Bundesligarunden holten die Linzer heuer bescheidene zehn Zähler. Drei Niederlagen en suite führten zuletzt gar ans Tabellenende. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr führte man die Liga an. 
Dementsprechend motiviert startete der am Ende Viertplatziert des Vorjahres in das Drittrundencupspiel gegen die WSG Tirol, die in der Liga einen Rang vor den Oberösterreichern liegt. Mit viel Ballbesitz – und der ersten Chance. Der Abschluss von Mamoudou Karamoko (7.) machte aber deutlich, woran des dem Klub, der nahezu allen Experten zufolge zu den Top-4 in Österreich zählt, zuletzt vor allem mangelte: Chancenverwertung. Thomas Goiginger (11.) und Sascha Horvath (11.) unterstrichen das Problem -  beide verfehlten das Tor. Im Gegensatz zu jener Chance, die Peter Michorl (17.) nach einer missglückten Kopfballrückgabe von Thanos Petsos vorfand, dessen Heber vermutlich Maß und Ziel gehabt hätte, hätte nicht WSG-Goalie Benni Ozegovic seine Hände rettend ins Spiel genommen.
Eine Freistoßchance von Denis Tomic (28.) und einen Fehler von Maxime Awoudja später traf Sascha Horvath (31.) für den überlegenen LASK dann aber doch - vom 16er unhaltbar für Ozegovic. Ein 1:0, dem die Linzer gleich das 2:0 nachschoben. Durch Peter Michorl (34.), ebenfalls von der Strafraumgrenze aus, ebenfalls unhaltbar für den Oswald-Ersatz im Tiroler Kasten. Mit einer mehr oder minder völlig verpatzten ersten Halbzeit ging’s für die WSG in die Pause. 

Massentausch zur Pause
Und mit vier neuen Spielern (Nachberger, Klassen, Ranacher und Skrbo) nach dem Wiederanpfiff ins Spiel zurück. Eine Wechselorgie, die den Tirolern guttat. Denn plötzlich rollte die Kugel auch für Sabitzer & Co. Und plötzlich kam die WSG auch zur ersten echten Chance – und damit auch gleich zum ersten Tor. Juventus-Leihgabe Giacomo Vrioni (49.) verwerte den ersten Schuss der Gäste auf den Kasten von Alexander Schlager zum Anschlusstreffer. Ins kurze Ecke, auf kurzem Weg. So geht Effektivität. Und die WSG setzte nach. In Minute 59 hatte Abwehrchef Raffael Behounek den Ausgleich am Kopf – sein Versuch ging knapp nebens Tor. Im Gegenzug wieder eine Chance für den LASK, die Klassen, einer der vier Neuen im Spiel, nach Fehler von Ozegovic fünf Minuten vor Zwölf gerade noch klären konnte. Eine vergebene Möglichkeit, mit der die zweite Druckperiode der Linzer im Spiel begann. Vorerst allerdings ohne zwingende Torchancen und ohne weiteres Tor. Dafür hatte die WSG noch ihre Möglichkeit. Vier Minuten vor dem Ende bekam Alexander Ranacher das Spielgerät fünf Meter vor dem Tor ideal serviert, konnte den Ball aber nicht bändigen. Ein technischer Fehler, der symptomatisch für eine Partie wurde, in dem die WSG trotz ungewohnt vieler Leerläufe bis zum Ende ihre Chance hatte. Die letzte durch Markus Wallner in Minute 92 – ein Kopfball, völlig freistehend in die Arme von Schlager. Wenige Sekunden später pfiff Schiedsrichter Gerhard Grobelnik ab.  
Am kommenden Sonntag (14:30 Uhr) geht’s für die WSG Tirol mit dem Heimspiel gegen den FK Austria Wien in der ADMIRAL Bundesliga weiter.      


LASK - WSG Tirol 2:1 (2:0)
28. Oktober 2021 | Raiffeisen Arena, Pasching | UNIQA ÖFB-Cup, 3. Runde | SR Gerhard GROBELNIK  
Tore: Horvath (31.), Michorl (34.); Vrioni (49.) 

 

Der LASK spielte:
Alexander SCHLAGER; Jan BOLLER, Felix LUCKENEDER, Lukas GRGIC (65. Huyngseok HONG), Manuel POTZMANN; James HOLLAND, Peter MICHORL, Rene RENNER; Thomas GOIGINGER (74. Andreas GRUBER/90.+2 Keito NAKAMURA), Mamoudou KARAMOKO (65. Alexander SCHMIDT), Sascha HORVATH (74. Christoph Monschein).                            

 

Die WSG spielte:
Benjamin OZEGOVIC; Fabian KOCH (46. Johannes NASCHBERGER), Raffael BEHOUNEK, Maxime AWOUDJA, Renny Piers SMITH (46. Leon KLASSEN); Thomas SABITZER, Valentino MÜLLER, Thanos PETSOS, Žan ROGELJ (46. Alexander RANACHER); Giacomo VRIONI (78. Markus WALLNER), Denis TOMIC (46. Stefan SKRBO).  

 

Stimme zum Spiel:

Thomas Silberberger (WSG-Cheftrainer): „Am Ende des Tages war es ein verdientes Ausscheiden aufgrund einer inferioren ersten Halbzeit. Über diese Halbzeit müssen wir auf jeden Fall noch sprechen. In der zweiten Halbzeit war unser Auftritt couragiert, in Summe aber zu wenig, um weiter zu kommen.“

Fotonachweis: GEPA pictures

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