24. Feb. 2017

Auf ins Derby

Mit dem dritten Tiroler Derby startet unsere WSG in die Rückrunde.

Nein, das heutige Spiel ist keines wie jedes andere. Wie auch? Heute Abend um 18:30 Uhr startet unsere WSG in die Rückrunde der Sky Go Erste Liga. Ein spannendes Frühjahr steht unserem Team bevor und die Marschrichtung ist klar: "Wir wollen nicht mehr in den Rückspiegel schauen müssen." (O-Ton: Trainer Thomas Silberberger) Doch ein Spiel am Tivoli ist nicht nur als Auftakt etwas besonderes. Ein Spiel am Tivoli bedeutet Spannung pur, Leidenschaft pur, Nervenkitzel pur, Einsatz pur und Fußball pur. Der FC Wacker geht - wie in den beiden Derbys zuvor - als Favorit in die Partie. Immerhin zählen die Innsbrucker zu den Top-Teams dieser Liga. Doch unsere Mannschaft hat in der Wintervorbereitung hart gearbeitet, wurde personell noch einmal verstärkt und brennt auf das dritte Derby der Saison. "Wir sind bereit alles zu geben und wir wollen ein weiteres mal überraschen", so Coach Silberberger bei den Abschussinterviews. Es ist also alles angerichtet für ein tolles Derby, für einen tollen Fußballabend. 

Die Ausgangslage

FC Wacker Innsbruck: Alles neu am Tivoli. So könnte man sagen. Mit Karl Daxbacher steht der dritte Wacker-Trainer im dritten Tiroler Derby an der Seitenlinie. Doch Daxbacher ist kein Unbekannter. Der ehemalige Mittelfeldspieler gilt als Auftstiegsexperte. Die Sky Go Erste Liga konnte der 63-Jährige bereits mit dem LASK und St. Pölten gewinnen. Auch seine Sieg-Quote (54,5%) und sein Punkteschnitt (1,85) können sich sehen lassen. Der Niederösterreicher kennt die Liga und wird die Innsbrucker mit Sicherheit gut auf die Partie gegen unsere Mannschaft vorbereitet haben. „Wattens spielt immer mit 100 Prozent, kann schnell umschalten und gut kontern", analysierte der Neo-Wacker-Coach das Spiel unserer Mannschaft. Die Innsbrucker werden im dritten Derby also alles daran setzen die gefährlichen Konter unserer Mannschaft zu vermeiden. Es könnte also gut sein, dass unser Team am Tivoli viel Raum bekommt und aus der eigenen Hälfte gelockt wird. 

Mit Rami Tekir (zu Liefering), Alexander Riemann (zum LASK) und Michael Augustin (leihweise zu Schwaz) verloren die Innsbrucker in der Wintertransferzeit gleich drei kreative Mittelfeldspieler. Als Ersatz wurden Ante Roguljic (leihweise von RB Salzburg) und Felipe Dorta (leihweise von Pasching/LASK Juniors) an den Inn gelotst. Ante Roguljic gilt als hochtalentierter Mittelfeldspieler, der sich vor allem hinter den Spitzen wohlfühlt und den tödlichen Pass in die Schnittstellen beherrscht. Der 20-jährige Kroate wurde in Salzburg ausgebildet und soll mit seiner guten Technik für mehr Variabilität im Spiel und den nötigen Überraschungseffekt sorgen. Felipe Dorta ist ein pfeilschneller Außenbahnspieler, der sowohl links als auch rechts zum Einsatz kommen kann.

WSG Swarovski Wattens: Auch in unserer Mannschaft hat sich so einiges getan. Mit Florian Mader (von Bundesligist St. Pölten) und David Gugganig (leihweise von Liefering) kamen im Winter namhafte Neuzugänge nach Wattens. Florian Mader bringt eine enorme Erfahrung mit und soll für zusätzliche Stabilität und Ruhe im Spiel unseres Teams sorgen. David Gugganig genoss die wohl beste fußballerische Ausbildung, die man in Österreich (und vielleicht auch darüber hinaus) absolvieren kann. Der baumlange, talentierte Innenverteidiger soll den verletzten Samuel Mansour ersetzen und bei Standards für zusätzliche Gefahr (offensiv) und Sicherheit (defensiv) sorgen. Kommt der 20-jährige Kärntner im heutigen Spiel gegen Wacker Innsbruck zum Einsatz, könnte das Entschärfen von Patrik Eler nicht nur zu seinen Hauptaufgaben zählen, sondern zu einem der Schlüsselduelle des Spiels werden. 

Doch nicht nur durch externe Neuzugänge kam frischer Wind in unsere Mannschaft. Die jungen Wilden, allen voran Niko und Rene Schneebauer, sowie Fabian Ponholzer, haben in der Wintervorbereitung aufgezeigt und in den Testpartien stark gespielt. Kleiner Wermutstropfen: mit Lukas Katnik und Benjamin Pranter drohen die Ausfälle zweier wichtiger Leistungsträger. Trainer Thomas Silberberger wird erst kurz vor der Partie entscheiden, ob die beiden einsatzfähig sein werden. Doch egal wer schlussendlich auf dem Platz steht. All unsere Spieler werden ihr Bestes geben und alles versuchen, um auch im dritten Derby zu punkten. Auf der Bank wird heute Abend übrigens ein neuer Torhüter Platz nehmen. Durch die Verletzung von Torhüter Emanuel Ponholzer, war die sportliche Leitung gezwungen zu reagieren. Mit  Lucas Bundschuh wurde rasch Ersatz gefunden. Der 20-jährige Vorarlberger spielte zuletzt in der 2er-Mannschaft des deutschen Bundesligisten SC Freiburg und war frei am Markt verfügbar. Eine offizielle Vorstellung des Neuzugangs findet nächste Woche statt.

Fazit

Alles in allem ist unsere WSG Wattens im Frühjahr breiter aufgestellt, als noch im Herbst. Dennoch geht Innsbruck auch in diesem Derby als Favorit ins Spiel. Doch wie sagte unser Trainer im gestrigen Interview: "Wer sagt denn, dass man als Außenseiter nicht frech aufspielen darf?" Genau das wird unsere Mannschaft heute Abend machen. Die Schlüsselaufgaben werden dabei: das Entschärfen von Wacker-Goalgetter Patrik Eler, das Aus-dem-Spiel-nehmen von Mittelfeld-Regisseur Jürgen Säumel, das Gewinnen der Duelle auf den Flügeln und das Nutzen der eigenen Torchancen. Egal wie das Spiel heute Abend ausgeht, am Ende werden glückliche grün-weiße Gesichter im und rund um das Tivoli Stadion zu sehen sein, denn ... unser Team wird wieder alles geben und leidenschaftlich kämpfen. #WirSiegenGemeinsam Auf ein tolles Tiroler Fußballfest!

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