29. Aug. 2019

WSG vor der Mammutaufgabe

Am Samstag um 17 Uhr empfängt die WSG Swarovski Tirol im Tivoli-Stadion Serienmeister Red Bull Salzburg.

Beim 0:2 in Graz wurden der WSG Swarovski Tirol zuletzt Grenzen aufgezeigt – aber womöglich stellt sich diese Niederlage auch als Weckruf heraus, rechtzeitig vor dem großen Schlager in Innsbruck. Gegen Red Bull Salzburg, den Serienmeister und Champions League Teilnehmer, nach fünf Runden ohne Punktverlust und mit einem Torverhältnis von 22:3 an der Tabellenspitze, wartet eine Mammutaufgabe auf die Hausherren, bei der es gilt, sich wieder der eigenen Qualitäten und Tugenden zu besinnen.

Der Saisonstart hatte es für die WSG wahrlich in sich: Während sich die Bundesliga-Neulinge in den ersten vier Runden noch von ihrer besten Seite zeigten, insgesamt fünf Punkte einsammelten, folgte in Graz ein kleiner Einbruch. Dennoch: "Die Gegner, gegen die wir zum Siegen gezwungen sind, um unsere Ziele zu erreichen, kommen erst", versichert Coach Thomas Silberberger. Die Bullen aus Salzburg zählen zweifellos nicht dazu – gegen sie haben die Tiroler nichts zu verlieren und können nur überraschen.

Trotz neuformierter Mannschaft und neuem Trainer dominierte der Meisterclub die Spiele zuletzt nach Belieben: Dem 2:0 bei Rapid zum Auftakt folgten ein 4:1 gegen Mattersburg, ein 5:2 gegen den Wolfsberger AC und zwei Schützenfeste in St. Pölten (6:0) und gegen die Admira (5:0). Salzburg jedenfalls stellte enorme Qualitäten, die in der Elf stecken, eindrucksvoll unter Beweis. Davon wollen sich am Tivoli nicht weniger als acht Scouts von internationalen Groß-Clubs, unter anderem von Manchester United, Arsenal und dem AC Milan, ein Bild machen...

Auch deshalb kommt auf die WSG-Truppe eine außergewöhnliche Aufgabe zu: „Das sind die Spiele, für die man als Fußballprofi lebt und die man unbedingt auf dem Platz live miterleben will“, so Stefan Hager, der sich in der Defensive auf ein hartes Stück Arbeit gefasst macht und im Blickpunkt des Interesses stehen wird. Höchste Konzentration, ein Maximum an Kampfgeist und Willen sind da vonnöten, um nicht unter die Räder zu geraten und die Basis für eine Sensation zu schaffen – nichts anderes wäre ein in der Tabelle messbarer Erfolg gegen die vermeintlich übermächtigen Gäste.

Aber wie meinte Thomas Silberberger beim Medientermin am Donnerstag in Wattens: "Keine Mannschaft der Welt hat je 32 Spiele am Stück gewonnen." Nadelstiche setzen, Standardsituationen ergattern, sich bietende Chancen nützen – die WSG wird alles nur Denkbare unternehmen, um der Fußallwelt ein Loch zu schlagen.

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