09. Nov. 2019

Nach kalter Dusche geht WSG in St. Pölten leer aus

Bereits nach acht Minuten stand es 2:0 für die Niederösterreicher – ein Schock, von dem sich die WSG-Elf nicht mehr erholt und mit 1:5 unter die Räder kommt.

WSG-Trainer Thomas Silberberger hatte vor der Kraft im Angriff der St. Pöltener gewarnt – und sollte bereits in den ersten acht Minuten des Spiels auf schmerzvolle Weise bestätigt werden. Husein Balic heißt der Mann, der die Tiroler Gäste das Gruseln lehrte, ihnen mit einem Doppelpack eine eiskalte Dusche verpasste.

Nach nur 57 Sekunden fand ein weiter Pass von Meisl den wieder fitten Nordkoreaner Pak, der abklatschen ließ – Balic traf mit rechts ins lange Eck. Wenig später eine ähnliche Szene, diesmal verwandelte Balic von der anderen, der linken Seite des WSG-Sechzehners. 

Jeder Schuss ein Treffer – das setzte sich zum Leidwesen der WSG Swarovski Tirol in der 22. Spielminute fort, als Kwang Ryong Pak Florian Buchacher im Strafraum verlädt und zum 3:0 trifft. Aus Tiroler Sicht schien nun Schadensbegrenzung angesagt, die in Minute 33 zunächst auch gelang: Mit einem prächtigen Freistoß aus mehr als 20 Metern gelang Benjamin Pranter der Anschlusstreffer.

Zwingende Torchancen blieben Mangelware – obgleich die Tiroler Kampfgeist bewiesen, mehr Spielanteile hatten, was allein das Ecken-Verhältnis von 6:1 zeigt. Als Florian Buchacher nach 56 Minuten  jedoch  ein verhängnisvolles Missgeschick unterlief,  war die Sache endgültig gelaufen.

Der WSG-Verteidiger traf kurz vor der Out-Linie Ingolitsch unglücklich mit der Hand, Schiedsrichter Lechner zeigte ohne Zögern auf den Elfmeterpunkt und Luxbacher verwandelte den Penalty zum 4:1. Den Endstand  schließlich  besorgte Pak, der nach einem Gestocher vor dem WSG-Tor das glücklichere Ende für sich hatte. 

Während St. Pölten nach drei Remis und zehn Niederlagen den ersten Heimsieg in der Bundesliga seit 8. Dezember 2018 feierte, gilt es bei der WSG, die Länderspielpause kommende Woche zu nützen, die richtigen Schlüsse zu ziehen und Kräfte zu sammeln fürs nächste Match am Samstag, den 23. November, daheim am Innsbrucker Tivoli gegen den LASK.

"Wir müssen jetzt schleunigst was ändern"

Ferdinand Oswald:  "Nach dem schnellen Rückstand haben wir in der ersten Hälfte probiert, ranzukommen. Nach Seitenwechsel wollten wir noch einmal alles geben. Aber bei St. Pölten war heute eben jeder Schuss ein Treffer. Und bei uns ging vorne wenig bis gar nix. Wir sind derzeit in einem gefährlichen Fahrwasser, müssen schleunigst was ändern und uns aus der aktuellen Situation wieder rauskämpfen." 

Florian Mader: "Unsere Fehler wurden heute wieder einmal bestraft. Daran müssen wir unbedingt arbeiten und nach vorne schauen."

Trainer Thomas Silberberger:  "Hinsichtlich Einsatz und unsere Vorhaben haben wir uns nichts vorzuwerfen. Aber das war einfach zu billig. Wir haben zwar gefightet und versucht, ins Spiel zurückzukommen – das Ergebnis ist dann aber natürlich brutal. Wir werden jetzt trotzdem nicht alles an die Wand fahren, sondern analysieren und die notwendigen Schlüsse daraus zu ziehen."

Sportdirektor Stefan Köck: "Ein  sehr bescheidener Moment für uns. Wir haben von Anfang an gewusst, dass es eine schwere Saison wird. Und so ist es auch. Heute war zwar die Leidenschaft gegeben, aber wir haben schmerzhaft verloren. In der Länderspielpause werden wir analysieren und neue Kraft tanken."

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