06. Jun. 2020

WSG besinnt sich ihrer Stärken und holt einen Punkt in Altach

Die WSG Swarovski Tirol machte den Ausrutscher gegen St. Pölten vergessen und holte in einem sehr intensiven Spiel bei den favorisierten Vorarlbergern ein ebenso harterkämpftes wie hochverdientes Unentschieden.

Vor den Augen von WSG-Präsidentin Diana Langes-Swarovski präsentierte sich die WSG-Elf im Vergleich zur Auftaktpleite wie ausgewechselt: Die stärker eingestuften Altacher Hausherren jedenfalls bissen sich an den hochmotvierten, voll konzentrierten und enorm aggressiven Gästen die Zähne aus.

Und so kam es, dass nach einer torlosen ersten Spielhälfte, in der Altach nicht ein einziges Mal aufs Tor von Ferdinand Oswald schoss, Thanos Petsos zu seinem ersten Bundesligatreffer im WSG-Dress kam. 51. Minute: Nach einem Einwurf landet der Ball bei Kelvin Yeboah, dessen halbhohe Passflanke von links den Deutsch-Griechen findet. Durch die Beine des gegnerischen Goalies besorgt er die Führung. 

In der 78. Minute verhinderte nach einem Köpfler von Bruno Soares nur die Querlatte das 2:0, eine Minute drauf gelang Jan Zwischenbrugger mit einem sehenswerten Schuss aus etwa 18 Metern der Ausgleich. Das folgende, muntere Hin und Her brachte schließlich nichts mehr Zählbares.

Die WSG Tirol gab die Rote Laterne in der Tabelle an die Admira weiter. Weiter geht es bereits am Dienstag mit dem Heimspiel gegen Mattersburg (18.30 Uhr, live auf Sky Austria).

Silberberger: "War noch nie so nervös!"

Trainer Thomas Silberberger:  "Ich freue mich riesig für die gesamte Mannschaft und das Trainerteam, dass sie auf dem schwierigen, sehr tiefen Altacher Boden bis zur 80. Minute alles richtig gemacht haben! Da hätten wir sogar durch Yeboah oder Bruno höher in Führung gehen können. Nach dem Ausgleich, in den letzten zehn Minuten waren wir dann schon sehr unter Druck. Ansonsten haben wir eine wahnsinnig geile Leistung abgerufen. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mannschaft, auf das, was sie heute gezeigt hat. Jetzt können wir wieder positiv in die Zukunft schauen. Ich möchte noch dazusagen: So nervös wie heute war ich noch nie als Trainer. Aber es ist natürlich schwierig, wennst vorm Fernseher sitzt..."

Thanos Petsos:  "Das war nicht einfach heute. Wir haben eine gute Reaktion gezeigt. Nach dem St. Pölten-Spiel gab es nicht viel zu analysieren. Das waren einfach zuviele Eigenfehler. Jetzt haben wir alles gegeben, um einen Punkt mitzunehmen – das war das Entscheidende. Mit etwas Glück hätten wir sogar gewinnen können."

Ferdinand Oswald:  "Das war die richtige Reaktion, wir haben's gut gemacht, hatten die Chancen aufs 2:0. Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden mit dem Punkt und fahren glücklich nach Hause, regenieren jetzt gut und am Dienstag geht's ja schon weiter."

Stefan Maierhofer:  "Ich finde, dass wir heute eine richtig gute Mannschaftsleistung gezeigt haben, von der ersten Sekunde an. Wir haben den Kampf angenommen. Die Altacher sind richtig hart zur Sache gegangen. Ich hab die eine oder andere Grätsche von hinten abbekommen und leider eine blöde gelbe Karte kassiert, durch die ich gegen Mattersburg gesperrt bin. Heute hat sich jeder Einzelne extrem reingeworfen. Das war eine gute solidarische Leistung, eine gute Reaktion und ein gewonnener Punkt. Darauf können wir aufbauen. Und ich hoff, dass wir gegen Mattersburg nachlegen können."

Clemens Walch: "Ich finde, dass wir eine klare Reaktion gezeigt haben aufs letzte Spiel. Mit ein bisschen Glück können wir heute sogar gewinnen."

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