12. Feb. 2026
Die WSG Tirol nimmt die Entscheidung des Protestkomitees der Österreichischen Fußball-Bundesliga im Zusammenhang mit dem Protest gegen die Wertung des Meisterschaftsspiels vom 13. Dezember 2025 gegen den TSV Egger Glas Hartberg zur Kenntnis. Nach sorgfältiger Prüfung und intensiver interner Beratung hat sich der Klub dazu entschlossen, keinen weiteren Rechtsweg zu beschreiten.
Nach Abweisung des ursprünglichen Protests durch den Senat 1 wurde im Zuge der Behandlung durch das Protestkomitee ein Regelverstoß im Zusammenhang mit der Einwechslung des Spielers Fridrikas festgestellt – der eingetauschte Hartberger erwirkte in unmittelbarer Folge einen Elfmeter für seine Mannschaft. Gleichzeitig wurde festgehalten, dass eine Neuaustragung des betreffenden Meisterschaftsspiels nach Maßgabe der aktuell geltenden ÖFB-Bestimmungen rechtlich nicht gedeckt ist. Wenn ein spielentscheidender Fehler klar zugestanden wird, erwarten sich alle Beteiligten – Spieler, Trainer, Verantwortliche und Fans – auch entsprechende Konsequenzen. Eine sportliche Korrektur wäre aus Sicht des Klubs ein klares Signal für größtmögliche Fairness und Transparenz gewesen.
Der WSG Tirol stünde formal noch der Weg zum Ständig Neutralen Schiedsgericht offen. Die Vereinsführung hat sich nach umfassender rechtlicher und sportlicher Abwägung bewusst gegen diesen Schritt entschieden. Eine weitere juristische Eskalation hätte – auch angesichts des engen Zeitrahmens vor der Punkteteilung – weder der Integrität des Wettbewerbs noch der Gesamtentwicklung des österreichischen Fußballs gedient. Die WSG Tirol handelt somit im Sinne der Bundesliga, ihrer Klubs und insbesondere des TSV Hartberg.
Außerdem begrüßt die WSG Tirol ausdrücklich die Ankündigung der Bundesliga, gemeinsam mit dem ÖFB und den Landesverbänden an einer Schließung der bestehenden Regelungslücke zu arbeiten, um vergleichbare Fälle künftig zu vermeiden. Enttäuschend bleibt, dass sich die Verantwortlichen des Schiedsrichterwesens bis heute nicht zum festgestellten Regelverstoß geäußert oder Kontakt aufgenommen haben. Die WSG Tirol hätte sich eine transparente Kommunikation und verantwortungsvolle Aufarbeitung gewünscht.
Durch die gewonnene Klarheit wird sich die WSG Tirol nun mit voller Energie und Überzeugung den sportlichen Aufgaben in der Bundesliga widmen. Der Klub rückt dadurch enger zusammen und steht auch weiterhin für Fairness, Respekt, eine offene Fehlerkultur und für einen sportlichen Wettbewerb, der am Rasen entschieden werden soll.
WSG TIROL
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