31. Okt. 2019

Gegen Altach hat die WSG noch eine Rechnung offen

Wenn die Vorarlberger in der 13. Bundesligarunde zu Gast am Tivoli sind (Sonntag, 14.30 Uhr, live auf Sky), werden Erinnerungen an den 3. August wach.

Noch allzu gut entsinnt man sich bei der WSG Swarovski Tirol an die 2. Bundesligarunde Anfang August: Voller Selbstvertrauen nach dem überraschenden 3:1-Auftaktsieg gegen die Wiener Austria hatte die Mannschaft die Reise nach Vorarlberg angetreten – und erlebte dann, beim 2:3 eine herbe Enttäuschung.

Dabei hatte Zlatko Dedic bereits in Minute eins mit einem Traumtor aus der Distanz das 1:0 für die WSG erzielt, Stefan Hager nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Altacher per Kopf für die neuerliche Führung gesorgt. Letztlich gelang es nicht, den Vorsprung über die Runden zu bringen und Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Die Zeichen stehen nun auf Revanche: Gestärkt durch die Siege bei der Austria, laut WSG-Coach Silberberger „historisch", und im Cup in Gleisdorf geht die WSG Tirol mit breiter Brust ins Treffen mit Altach, das sich mit fünf Niederlagen in Folge in eine veritablen Krise manövrierte. "Den Sportler, der nach so einer Serie noch mit Selbstvertrauen ins Spiel geht, muss man mir erst zeigen", so Thomas Silberberger.

Der Trainer hofft jedenfalls, sich die Verunsicherung des Gegners zunutze zu machen und trägt seiner Elf auf, "von Anfang an Gas zu geben". Auch die körperliche Belastung nach den zwei Einsätzen in der Fremde dürfe dabei keine Rolle spielen. Zumal Altach, das erst am Mittwoch beim LASK gastierte, über einen Erholungstag weniger verfügte.

Bei der WSG Swarovski Tirol stand am Mittwoch Regeneration auf dem Plan. Am Donnerstag bekamen die Spieler frei, ehe die gezielte Vorbereitung startet. Es sei "eine Partie wie jede andere", so Michi Svoboda, obwohl er sie durchaus als "richtungsweisend" bezeichnet. Schließlich wolle man mit drei Punkten den Anschluss ans Meister-Play-off halten, strotzt er vor Zuversicht.

Thomas Silberberger freut der Tatendrang des Verteidigers, gleichzeitig bremst er die Erwartungen etwas. Zum einen sei das Meister-Play-off aus seiner Sicht kein Thema: "Wenn, dann passiert's". Außerdem sieht er die WSG gegen Altach nicht in der Favoritenrolle. Schließlich handle es sich da um eine "gestandene Bundesliga-Mannschaft", in der "sehr viel Qualität" stecke. 

"Aber natürlich täten wir gut daran, zu gewinnen", so Silberberger. "Es wäre schon wichtig, mit einem Heimsieg in die letzten sechs Runden vor der Winterpause zu starten..."

Spannung vor der Cup-Auslosung

Nach dem Altach-Spiel ist vor der Cup-Auslosung: Am Sonntag wird es für die WSG Swarovski Tirol ab 18 Uhr erneut spannend. Im "Sport am Sonntag" auf ORF 1 wird der Gegner im Cup-Viertelfinale ermittelt, der Red Bull Salzburg, LASK, Sturm Graz, St.Pölten (Bundesliga), Lustenau, Wacker Innsbruck oder Amstetten (2. Liga) heißt.

Trainer Thomas Silberberger wünscht sich "ein Heimspiel gegen einen Zweitligisten", ihm wäre eigentlich jeder Gegner recht, "bis auf Salzburg und den Lask". Aber im Cup sei bekanntlich alles möglich, "da kannst auch einem Großen ein Bein stellen".

David Gugganig, Turm in der WSG-Defensive, sieht das ähnlich, wollte aber keinen konkreten Wunsch äußern, "weil du nur enttäuscht wirst, wenn es nicht so kommt". Abwehr-Kollege Michi Svoboda indes nimmt es sportlich und meint, dass ein Derby gegen Wacker "sehr gut" wäre. Dem pflichtet schließlich auch Thomas Silberberger bei: "Dann wäre auf jeden Fall wieder einmal ein Tiroler Klub im Halbfinale!"

Der Traum von der Runde der letzten Vier jedenfalls diene in der Winterpause und in der Vorbereitung als enorme Motivation. Der Cup-Termin am 8. oder 9. Februar, so Silberberger, bedeute einerseits einen Kaltstart, aber auch eine perfekte Aufwärmübung für den Bundesliga-Neubeginn eine Woche später, wenn sich die WSG zum grün-weißen Gipfel bei Rapid begibt.

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