29. Okt. 2019

WSG Tirol nach Überstunden in Gleisdorf im Cup-Viertelfinale

Der Regionalliga-Klub FC Gleisdorf 09 erwies sich als harte Nuss, die sich erst nach zwei roten Karten und in der Verlängerung mit 4:1 (1:0, 1:1) knacken ließ.

Pflichtübung erledigt – so könnte man den Auftritt der WSG Swarovski Tirol im Cup-Achtelfinale beim FC Gleisdorf 09 knapp zusammenfassen. Die Steirer erwiesen sich jedoch als durchaus wehrhaft und machten, wie von WSG-Trainer Thomas Silberberger erwartet, den Gästen das Leben, letztlich das Gewinnen denkbar schwer. Erst in der Verlängerung und einem 1:1 nach regulärer Spielzeit  ebneten Treffer von Florian Buchacher (99.), Lukas Katnik (105.) sowie Milan Jurdik (118.) den Weg ins Viertelfinale des Uniqa ÖFB-Cups.

Immerhin – der Sieg gegen den Regionalliga-Klub schien zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Und das, obschon Silberberger seine Elf im Vergleich zum 3:2-Erfolg bei der Wiener Austria an sieben Positionen verändert hatte. So fehlten unter anderen Zlatko Dedic, Clemens Walch und Lukas Grgic. Und auch Ferdinand Oswald machte Pause, überließ Pascal Grünwald das Hüten des WSG-Tors und Benjamin Pranter die Kapitänsschleife.

Die neu formierte WSG-Mannschaft übernahm dennoch von Beginn an das Kommando, ging in der 15. Minute durch Lukas Katnik auch programmgemäß in Führung. Allerdings wurde es, trotz einer Vielzahl vielversprechender Möglichkeiten, verabsäumt, den Vorsprung auszubauen und bereits vor der Halbzeit eine Vorentscheidung herbeizuführen.

Unmittelbar nach Seitenwechsel händigten die Gleisdorfer die Quittung aus: Christoph Pichorner heißt der Schütze zum 1:1-Ausgleich, der eine Unachtsamkeit in der WSG-Defensive geschickt ausnützte. Ein kurzer Schock, den die Tiroler freilich rasch verdauten und in der Folge wütend gegen den steirischen Abwehrriegel anrannten – jedoch weiterhin ohne zähllbaren Erfolg.

Die Gleisdorfer selbst läuteten mit einer eher wüsten Aktion ihren Cup-Abgesang ein: Nach einem Foul von Florian Toplitsch, für das er die gelbe Karte sah, rastete Daniel Siegl aus, riss den Tiroler zu Boden und sah für diese Tätlichkeit Rot. Fortan lag die Entscheidung in der Luft, ließ aber weiterhin, wie erwähnt bis nach Ablauf der 90 Minuten auf sich warten. Als nach Florian Buchachers Treffer schließlich ein weiterer Gleisdorfer wegen Kritik des Feldes verwiesen wurde, war dann aber der sprichwörtliche Kas gegessen.

"Wir haben's uns selber schwer gemacht"

Thomas Silberberger: "Gleisdorf hat uns alles abverlangt. Das war ein echter Cup-Fight. Wir haben heute aber auch Einiges nicht so gut gemacht. Wir waren 1:0 in Führung, das Gegentor darfst so nicht kriegen. Deswegen sind wir unnötigerweise in die Verlängerung gegangen. Wobei – dann haben wir es schon clever nach Hause gespielt. Gleisdorf hat da auch der eigenen Härte und Undiszipliniertheit Tribut zollen müssen."

Lukas Katnik: "Wir haben's uns einfacher vorgestellt. Wir haben es uns aber auch selber schwer gemacht. Wir sind jedenfalls nicht schlecht drauf. Bei der Austria haben wir viel Selbstvertrauen getankt. Jetzt heißt es regenerieren. Bis Sonntag und fürs Altach-Spiel sind wir fit! "

Milan Jurdik: "Eine schwere Partie gegen einen starken Gegner. Aber wir haben trotzdem dominiert. Und mit meiner Leistung, dem Tor und einer Tor-Vorlage bin ich zufrieden."

Westderby gegen Altach und Viertelfinal-Auslosung am Sonntag

Am Sonntag stehen für die WSG Swarovski Tirol nun zwei spannende Punkte auf dem Programm. Ab 14.30 Uhr (live auf Sky) steigt in der 13. Bundesliga-Runde auf dem Innsbrucker Tivoli das Westderby gegen Altach. Und um 18 Uhr (live in ORF 1) wird dann das Cup-Viertelfinale ausgelost. Spieltermin ist der 8. und 9. Februar 2020.

Uniqa ÖFB Cup, Achtelfinale:  FC Gleisdorf 09 – WSG Tirol 1:4 (0:1) nach Verlängerung; Solarstadion Gleisdorf, 970 Zuschauer, Schiedsrichter Dieter Muckenhammer. – Tore: Pichorner (47.); Katnik (15.,105.), Buchacher (99.), Jurdik (118.). – Rote Karten: Siegl (Gleisdorf, 72.), Suppan (Gleisdorf, 99.) 

Die WSG spielte mit: 1 Pascal GRÜNWALD; 3 Michael SVOBODA, 4 David GUGGANIG, 7 Benjamin PRANTER (Kapitän), 8 Kevin NITZLNADER (26 Florian BUCHACHER, 91.), 10 Florian TOPLITSCH, 11 Lukas KATNIK, 14 Julian GÖLLES (9 Sebastian SANTIN, 58.), 27 Kelvin YEBOAH (21 Milan JURDIK, 65.), 42 Florian MADER.

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