30. Nov. 2019

Deutliche 1:5-Niederlage gegen ein Muster an Effizienz

Während Sturm Graz am Tivoli so gut wie jede Chance nützte, scheiterte die WSG Swarovski Tirol vor allem an Problemen im Abschluss.

Mit Eigentoren von Florian Toplitsch auf Seiten der WSG (49.), Ivan Ljubic, dessen Rettungsversuch im Sturm-Tor landete (54.) , und dem alles entscheidenden Tor durch Kiril Despodov (68.) zum 4:1 für die Steirer, ist die Geschichte der zweiten 45 Minuten im Tivoli Stadion rasch erzählt. Der fünfte Treffer für Sturm durch Kiteishvili in der Nachspielzeit war nur noch Draufgabe. Die Vorentscheidung in der Partie war nämlich bereits vor Seitenwechsel gefallen.

Und die erste Spielhälfte hatte aus Sicht der WSG Swarovski Tirol ein Abbild der vergangenen Wochen geliefert: Bereits in der 7. Minute war das erste Malheur passiert. Nach einem Eckball fingen sich die Tiroler einen Konter ein, den Philipp Huspek nach Flanke von Otar Kiteishvili allein vor Schlussmann Ferdinand Oswald mit Rechts zum 1:0 für die Gäste abschloss.

In der Folge erarbeiteten sich die Hausherren eine ganze Reihe von Bombenchancen – allein, sie vermochten den Ball nicht im Gehäuse von Sturm-Tormann Jörg Siebenhandl unterzubringen. Zlatko Dedic (10.), Kelvin Yeboah (15.) und vor allem Sebastian Santin, der in der 31. Minute nach Flanke von Florian Toplitsch allein zum Kopfball kam, scheiterten aus jeweils aussichtsreichen Positionen.

Und so kam es, wie es zuletzt häufig kam: Anstatt den Lohn eigener Anstrengungen zu ernten, kassierte die WSG-Elf das 0:2. Nach einem Freistoß von rechts und einer Verlängerung von Bekim Balaj per Kopf hatte da Juan Dominguez, der mit Links eindrückte, verhältnismäßig leichtes Spiel.

Letztlich blieb für die WSG erneut die bittere Erkenntnis, dass das Ergebnis den Spielverlauf nicht widerspiegelt. Allein das Fazit nach 45 Minuten sprach da schon Bände: Während die Tiroler fünf Mal aufs Tor schossen, zu vier Eckbällen im Vergleich zu zwei für Sturm kamen, klingelte es bei zwei Torschüssen der Grazer ebensooft.

Am kommenden Samstag muss die WSG nun zu Meister Red Bull nach Salzburg, wo die Generalprobe für den Champions League-Kracher drei Tage später gegen Liverpool auf dem Programm steht.

"Müssen uns in allen Bereichen entwickeln"

Zlatko Dedic: "In der ersten Hälfte haben wir noch versucht, das schnelle 0:1 zu drehen, haben das aber leider nicht geschafft. Wir müssen jetzt ruhig bleiben und uns in allen Bereichen entwickeln. Das betrifft auch jeden Spieler. Wir werden gemeinsam alles daran setzten, wieder in die Spur zu kommen."

Benjamin Pranter: "Das war heute ein Spiegelbild der letzten Wochen. Wir waren nahe dran, auszugleichen. Aber daran scheiterten wir und haben umgehend das nächste Tor kassiert. Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir jeden Punkt mitnehmen ins Frühjahr."

Ferdinand Oswald: "Die Schlüsselszene des gesamten Spiels war das erste Tor. Wir sind mit viel Selbstvertrauen raus und bekommen dann nach einer eigenen Ecke gleich diesen Gegentreffer."

Florian Toplitsch: "Unsere Chancenauswertung ist mangelhaft und die Gegentore sind viel zu billig."

Trainer Thomas Silberberger: "Wir waren sehr naiv bei den Gegentoren. Da wurde schlecht verteidigt, sind fahrlässige Fehler in der Defensive passiert. Vorne hatten wir ein paar Chancen, aber diese auch nicht ausgenützt. Wir stoßen zur Zeit einfach an unsere Grenzen."

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