09. Jun. 2020

Hart erkämpfter Punkt in der Nervenschlacht am Tivoli

Die WSG Swarovski Tirol holt in einer hoch-intensiven Partie ein verdientes Remis gegen starke Gäste aus Mattersburg – trotz der Verletzungen von Bruno Soares und Clemens Walch.

Nichts für schwache Nerven: Die WSG-Elf zeigte sich erneut von der kämpferischen Seite, war vom Spielverlauf, vom Verletzungspech und von der einen oder anderen fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidung allerdings nicht begünstigt. So gesehen muss man nach dem 1:1 gegen Mattersburg wohl von einem gewonnenen Punkt sprechen.

Dabei hätte das Match bereits nach wenigen Sekunden einen völlig anderen Verlauf nehmen können: Sebastian Santin hatte da, ideal freigespielt von Zlatko Dedic, die Führung auf dem Fuß. Stattdessen gerieten die Hausherren in der 14. Minute durch einen Tausendguldenschuss von Andreas Gruber in Rückstand.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. Die WSG musste zunächst einen weiteren Rückschlag in Kauf nehmen, als Abwehr-Hüne Bruno Soares das Feld nach einem Stich in der Hüfte verletzt verließ. In der 44. Minute gab es dennoch Grund zum Jubeln: Nach Vorlage David Gugganigs erzielte Kelvin Yeboah mit einem geviften Heber den Ausgleich.

In der zweiten Hälfte kämpften beide Mannschaften endgültig mit offenem Visier. Eine Strafraumszene reihte sich an die nächste. Erst verhinderte  Mattersburg-Keeper Kuster die WSG-Führung, als er Kelvin Yeboah unsanft von den Beinen holte, dafür mit Gelb noch gut bedient war. In der Folge allerdings bekamen die Burgenländer wieder Oberwasser – zumal die Wattener Jungs mit Clemens Walch (verletzt) und Michael Svoboda (Gelb-Rot) zwei weitere Ausfälle zu verzeichnen hatten.

Am Samstag heißt es für die WSG Tirol bei der Admira (17 Uhr), die Serie fortzusetzen und weiterhin in der Tabelle anzuschreiben.

Silberberger: "Gegen die Admira sitz ich hundertprozentig wieder auf der Bank"

Thomas Silberberger: "Ein teuer erkaufter Punkt mit der Verletzung von Bruno Soares und der Gelb-Roten für Svoboda. Im Endeffekt sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Wobei mich schon stört, dass wir zweimal super gestartet sind. Nach zehn Sekunden – das muss der Santin machen! Dann hast endlich einmal ein anderes Spiel. Dann kommst nach einem Tausendguldenschuss in Rückstand und spielst eigentlich bis zum 1:1 vernünftig Fußball. Die zweite Hälfte war ähnlich. Obwohl – das Foul an Yeboah war kein Torraub, die Gelbe Karte für den Tormann war korrekt. Mit dieser Aktion haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. Ich werde am Samstag bei der Admira hundertprozentig auf der Bank sitzen. Und wir werden in der Südstadt auch was holen."

Sportdirektor Stefan Köck: "Ein hochintensives Spiel. Heute haben wir da und dort auch ein bisschen Glück gehabt. Wir sind gut gestartet, kriegen dann in Folge eines Einwurfs das 0:1. Das darf uns nicht passieren, weil wir einfach nicht gut verteidigt haben in der Situation. Dann war der Druck enorm. Gott sei Dank machen wir vor der Pause noch das 1:1. In der zweiten Hälfte ist es am Anfang hin und her gegangen. Zuerst waren wir besser im Spiel, gegen Ende haben wir wieder Probleme gehabt, auch verletzungsbedingt. Den Punkt müssen wir nehmen. Wir sind jetzt zwei Mal ungeschlagen, müssen aber schauen, dass wir endlich gewinnen."

Stefan Maierhofer: "Das gewohnte Spiel, das wir auch erwartet haben: Aggressive Mattersburger, die leider mit einem Traumtor in Führung gingen. Bitter für uns. In der ersten Hälfte haben wir uns spielerisch noch mehr zugetraut, auch verdient den Ausgleich gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir hinten raus 20, 25 Minuten lang nicht mehr den Zugriff gehabt, den wir haben wollten. Mit dem Punkt können wir letztlich gut leben, obwohl wir spielerisch mehr drauf hätten und dem Gegner heute zuviele Chancen ermöglicht haben." 

Sebastian Santin: "Wenn wir die Riesnchance nach 30 Sekunden nützen, wär das bestimmt von Vorteil gewesen. So sind wir unglücklich mit 0:1 in Rückstand geraten. Mit dem Ausgleich sind wir wieder gut zurückgekommen und waren voll im Spiel. In der zweiten Hälfte ist es dann hin und her gegangen. Ein offener Schlagabtausch."

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