25. Apr. 2026
Unsere WSG Tirol gewinnt in der 29. Runde der ADMIRAL Bundesliga ein umkämpftes Spiel gegen die SV Ried mit 1:0. Ein Eigentor von Peter Kiedl brachte die Entscheidung.
Nicht nur die Bedingungen am Innsbrucker Tivoli waren an diesem Samstagnachmittag sommerlich-warm, auch der Kampf um den Klassenerhalt ging in die richtig heiße Phase. Auf unsere WSG Tirol wartete mit der SV Ried ein unangenehmer Gegner, gegen den Philipp Semlic und seine Jungs erstmalig drei Punkte in dieser Spielzeit einfahren wollten und sollten. Die Anfangsphase war von einer längeren Unterbrechung geprägt – der Rieder Aisowieren und unser Keeper Adam Stejskal krachten heftig zusammen und Ersterer musste in Folge auch ausgewechselt werden (11‘). Die Zuseher:innen bekamen in der ersten halben Stunde keinen fußballerischen Leckerbissen zu sehen: Kaum Torraumszenen, keine Chancen und viele Unterbrechungen ergaben eine mühsamen Partie. Wenn dann war es unsere WSG Tirol, die in Ansätzen nach Kontern Offensivakzente setzte, doch der letzte Pass wollte noch nicht gelingen. Ein Raunen ging erstmals durch die Ränge, als ein Abschluss von Nikolai Baden Frederiksen Bekanntschaft mit der Querlatte machte (40‘). Wenig später erzielten die Innviertler durch Mutandwa nach Ecke und aus dem Nichts einen Treffer, Schiedsrichter Semler entschied jedoch sofort auf Torwartfoul an Stejskal – der VAR bestätigte (43‘). Kurz vor der Pause waren es wieder unsere Grün-Weißen, die für Gefahr sorgten: Gugganig köpfte die Kugel auf das Tor, aber Steurer klärte auf der Linie (45‘). Auch Marco Boras setzte seinen Versuch per Kopf neben das Tor (45+5‘). Torlos ging es in die Kabinen.
Per Eigentor zum Sieg
WSG-Cheftrainer Philipp Semlic wechselte in der Pause und brachte Ademola Ola-Adebomi für den verletzten Lukas Hinterseer. Gleich nach Wiederanpfiff fanden unsere Jungs die bisher beste Chance des Spiels vor: Moritz Wels tauchte alleine vor Ried-Kapitän Leitner auf, seine Ablage auf Baden Frederiksen erwies sich aber als falsche Entscheidung. Der Schuss des Dänen wurde abgeblockt, Müllers Abschluss verpasste folglich das Tor (48‘). Zum Jubeln brachte unsere WSG dann ein Freistoß aus dem Mittelfeld von Taferner: Die Hereingabe segelte an die zweite Stange, wo Peter Kiedl völlig überrascht und unglücklich ins eigene Tor traf (55‘). Die Wikinger aus Ried hatten sofort die Gelegenheit auf den Ausgleich, doch Mutandwa verpasste eine Hereingabe (55‘). Insgesamt hatte unsere WSG in dieser Phase mehr Spielanteile – Böckle (67‘) und Gugganig (69‘) vergaben gute Chancen. Die Schlussoffensive der Rieder begann in Minute 77: Zunächst scheiterte der formstarke Mutandwa an Adam Stejskal – in der Nachspielzeit hatte der Rieder Stürmer die Großchance zum Ausgleich, doch sein Abschluss ging über das Tor (90+2‘). Das war’s dann. Unsere Grün-Weißen belohnten sich für eine kämpferische Leistung und holten wichtige Zähler in der entscheidenden Phase der Saison. Als nächstes geht es für Valentino Müller und Co. zum Grazer AK.
Aufstellung WSG Tirol:
Stejskal – Sulzbacher (79‘ Naschberger) – Boras – Lawrence – Gugganig – Böckle – Müller – Taferner – Baden Frederiksen (79‘ Huetz) – Wels – Hinterseer (46‘ Ola-Adebomi bzw. 90+3‘ Kubatta)
Aufstellung SV Oberbank Ried:
Leitner – Steurer – Sollbauer – Havenaar – Bajlicz (56‘ Mayer) – Maart (56‘ Rasner) – Pomer – Aisowieren (11‘ Kiedl) – Van Wyk (64‘ Sane) – Buogo (46‘ Nasrawe) – Mutandwa
WSG Tirol – SV Oberbank Ried 1:0 (0:0)
ADMIRAL Bundesliga | 29. Runde
25. April 2026 | 17:00 Uhr
Tore: 1:0 Kiedl (ET 55‘)
Tivoli Stadion Tirol, Innsbruck
1.400 Zuschauer:innen
WSG TIROL
Dr. Karl-Stainer-Straße 31
A-6112 Wattens
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