20. Jun. 2020

In Unterzahl muss sich WSG nur knapp geschlagen geben

Zumindest ebenbürtig präsentierte sich die WSG Tirol im Heimspiel gegen Austria Wien, zumindest 40 Minuten lang. Aufgrund eines äußerst unglücklichen Spielverlaufs, nach dem Ausschluss Gugganigs bezog man eine schmerzhafe Niederlage.

Zunächst waren am Tivoli Parallelen zu erkennen, zur Auswärtsbegegnung mit der Austria am vergangenen Dienstag: Hatten die Wiener da den entscheidenden Treffer in der 4. Minute erzielt, so gingen sie nun in Minute 8 in Führung. Wobei dieser Treffer durch Edomwonyi freilich nicht hätte zählen dürfen!

Vorausgegangen war dem 0:1 aus Sicht der Hausherren nämlich ein klares Handspiel des Austrianers Benedikt Pichler außerhalb des Strafraums, das Schiedsrichter Felix Ouschan mit einem Freistoß hätte ahnden müssen. Dennoch – die WSG-Elf steckte den Schock rasch weg, fand zunehmend besser zu sich und ins Spiel. Belohnt wurde man schließlich in der 32. Spielminute.

Fabian Koch zog erst aus großer Distanz ab, sein Bombenschuss knallte gegen die Querlatte. Die Kollegen eroberten den Ball, der bei Florian Rieder landete. Seine Maßflanke verwertete Zlatko Dedic per Kopf zum überaus verdienten Ausgleich. Die WSG-Welt schien da wieder in Ordnung – allerdings nur für wenige Minuten.  Das Schicksal nahm in der 35. Minute seinen Lauf, als David Gugganig Gelb sah. Nach einem neuerlichen, taktischen Foul in der 40. Minute sah der Innenverteidiger  die Ampelkarte.

Zu Zehnt wehrten sich die Wattener Jungs in Folge vehement, kombinierten sie mitunter auch noch gefällig. Letztlich stand man jedoch auf verlorenem Posten – obgleich auch hinter dem 2:1 für die Gäste ein großes Fragezeichen steht. Benedikt Pichler erzielte es aus äußerst abseits-verdächtiger Position. 

Weiter geht es für die WSG Swarovski Tirol am Dienstag, mit dem Auswärtsmatch in St. Pölten (20.30 Uhr, live auf Sky Austria).

Silberberger: "Haben es selbst in der Hand!"

Trainer Thomas Silberberger:  "Die Austria hat natürlich schon die Qualität, um ein Spiel mit einem Mann mehr über mehr als 55 Minuten für sich zu entscheiden. Da braucht man sehr, sehr viel Glück, um was zu holen. Wir waren heute nicht gut genug für die Bundesliga. Da müssen mehr die Fetzen fliegen, wir müssen Zweikämpfe wieder entschlossener führen. Natürlich tut diese Niederlage weh, weil wir uns viel mehr vorgenommen haben. Der Abstiegskampf findet in den Köpfen statt und nicht in den Füßen. Wenn der Kopf nicht bereit ist, kommt so was wie heute heraus. Wir haben jetzt noch vier Spiele und es selbst in der Hand."

David Gugganig: "Mein Ausschluss war ziemlich unglücklich und hat das Spiel nicht unbedingt leichter gemacht. Mir tut's extrem leid für die Mannschaft. Das Gute ist, dass man nicht viel Zeit zum Überlegen hat. Es ist alles sehr eng und wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken. Am Dienstag schauen wir, dass wir drei Punkte holen."

Florian Rieder: "Wir sind schlecht ins Spiel gekommen. Wir haben die ersten Minuten verschlafen und ein unnötiges Tor in der Anfangsphase erhalten. Dann sind wir eigentlich wieder gut reinkommen und haben das 1:1 gemacht. Die gelb-rote Karte war schon ein bisserl der Knackpunkt. Zwar sind wir noch ganz gut in die zweite Hälfte reingestartet, haben aber leider das entscheidende Gegentor bekommen."

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