13. Sep. 2020

2:3 in Ried – Abseitstor bringt WSG um verdienten Lohn

Zweimal ging die WSG Swarovski Tirol bei Aufsteiger Ried in Führung, musste die Heimreise letztlich aber mit leeren Händen antreten. Ein Abseitstreffer bringt in Minute 98 die Entscheidung.

Die Wattener Jungs hatten es in Ried in der Hand, den Bundesliga-Start beim Aufsteiger erfolgreich zu gestalten. Dass sie die Heimreise mit einer 2:3-Niederlage im Gepäck antreten mussten, war zum Einen der mangelnden Ausbeute aus Kontern in der zweiten Spielhälfte geschuldet. Zum anderen einem Abseitstreffer von Valentin Grubeck in der 98. Spielminute, der die Entscheidung herbeiführte.

Dennoch – die Silberberger-Elf präsentierte sich bei ihrem ersten Auftritt im neuen Gewand in äußerst respektabler, vielversprechender Verfassung. Mit Zan Rogelj, der sein allererstes Match im WSG-Dress bestritt, Raffael Behounek, David Schnegg, Nikolai Baden Frederiksen und Nemo Celic fanden sich gleich fünf Neue in der Startformation wieder. Mit Johannes Naschberger, in der 76. Minute für Zlatko Dedic eingewechselt, kam schließlich sogar noch ein sechster.

Das Potenzial, das in der neuen, jungen Truppe steckt, wurde auf Anhieb sichtbar – ein Strafstoß nach einem Handspiel, den Zlatko Dedic sicher verwandelte, brachte die Gäste bereits in der 4. Minute in Führung. Und nach dem Ausgleich der Oberösterreicher, ebenfalls durch einen Elfer (20.), war es David Schnegg, der der WSG den 2:1-Halbzeitstand bescherte.

Nach Seitenwechsel scheiterten die Tiroler ein ums andere Mal daran, die durchaus verdiente Vorentscheidung herbeizuführen. Durch einen weiteren Elfer (82.) und den Lucky Punch aus regelwidriger Position hatten schließlich die Hausherren das glückliche Ende für sich.

"Hätten nicht als Verlierer vom Platz gehen dürfen"

Trainer Thomas Silberberger: "Ein extrem bitterer Auftakt. Wir hätten nicht als Verlierer vom Platz gehen dürfen. Beim dritten Tor waren vier Rieder im Abseits – abenteuerlich, dass man sowas nicht sehen kann. Abenteuerlich ist allerdings auch unser Defensivverhalten in der Box. Die Fouls, die zu den zwei Elfmetern geführt haben, waren ganz, ganz blöd. Da müssen wir viel cleverer agieren und die Situationen gar nicht aufkommen lassen. Ein bisschen trauere ich auch den drei Großchancen nach, zwischen der 60. und 65. Minute, wo wir drei Mal allein aufs Tor rennen. Das wäre die Vorentscheidung gewesen. Und dann kippt so ein Spiel noch einmal. Aber das ist halt die Bundesliga. Man hat gesehen, dass es brutal eng ist." 

Benni Pranter: "Ein richtig bitteres Ende für uns. Alles in allem wäre ein Unentschieden mehr als gerecht gewesen. Jetzt haben wir wieder einmal gesehen, dass du in der Liga bis zur letzten Minute 100 Prozent geben musst. Jetzt heißt es Mund abputzen, draus lernen und weiter geht's."

David Schnegg: "Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben gleich das Führungstor gemacht, waren wirklich gut in den Zweikämpfen. Der Ausgleich fiel nach einem dummen Eigenfehler. Aber zumindest mit der ersten Hälfte können wir zufrieden sein."

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