31. Aug. 2019

1:5 gegen übermächtige Salzburger

Die Champions League-Teilnehmer ließen im Westderby auf dem Tivoli ihre einsame Klasse aufblitzen.

Bittere Lektion für die WSG Tirol: Red Bull Salzburg präsentierte sich am Innsbrucker Tivoli als der erwartet übermächtige Gegner, fügte den Hausherren im dritten Heimspiel der laufenden Bundesliga-Saison die erste Niederlage zu, die erste nach insgesamt acht Heimspielen, die man in Folge ungeschlagen absolviert hatte. Die Serienmeister und Champions League-Teilnehmer bleiben auch nach Runde sechs einsame Klasse, mit 18 Punkten und einem Torverhältnis von sage und schreibe 27 zu 4.

Für den Aufsteiger, der vor 5400 Fans obendrein auf die verletzten Leistungsträger Zlatko Dedic, Clemens Walch, Lukas Grgic und Florian Buchacher verzichten musste, bedeutet die Niederlage freilich keinen Beinbruch. Obschon man insgeheim geliebäugelt hatte, auch im Westderby bestehen zu können, musste man letztlich die Überlegenheit der Gäste anerkennen. Die ließ sich bereits in der Pause deutlich anhand der Statistik nachvollziehen: Salzburg gewann 62 Prozent der Zweikämpfe, war über 70 Prozent der Zeit in Ballbesitz und kam zu fünf Eckbällen gegen die Tiroler, die einen herausholten.

Dieser eine Eckball freilich bedeutete aus WSG-Sicht ein kleines Highlight: In der 44. Minute trat Kelvin Yeboah an, der Ball wurde abgewehrt und landete vor den Beinen von Benni Pranter, der die Querlatte traf. Da stand es allerdings bereits 3:0 für die Bullen, die durch Ashimeru, erstmals in der Startelf, bereits in der 12. Minute in Führung gegangen waren. Ramalho (31.) und Håland (41., Saisontreffer Nr. 8) stellten den Halbzeitstand her.

Immerhin – nach Seitenwechsel gelang der WSG das Kunststück eines Torerfolgs, das in dieser Saison erst zwei anderen Mannschaften geglückt war: Benni Pranter brachte einen Freistoß von links perfekt ins Zentrum, wo Salzburg-Verteidiger Maximilian Wöber den Ball in höchster Not ins eigene Tor lenkte. Beinah im Gegenzug stellten die Gäste durch Hwang (58.) den alten Abstand wieder her. Den Endstand besorgte schließlich Szoboszlai durch einen Elfmeter (70.).

"Das 1:5 ist natürlich fürchterlich"

Stefan Hager: "Wenn du gegen so einen Gegner gewinnen willst, brauchst du einen guten Tag. Das war heute nicht der Fall."

Lukas Katnik: "Salzburg war eine Klasse besser. Gegen so einen Gegner darf man keine Fehler machen, die werden sofort bestraft."

Florian Mader: "Gegen Salzburg muss auch das Glück mitspielen. Jeder muss 90 Minuten lang in der Lage sein, sein Maximum abzurufen, um da was Messbares mitzunehmen."

Tommy Silberger: "Das 1:5 ist aus unserer Sicht natürlich fürchterlich, aber für Salzburg verdient. Die sind zwei Klassen besser als jede andere österreichische Mannschaft. Wir waren nicht gallig, nicht giftig genug. Und mich ärgert, dass wir uns drei der fünf Tore eigentlich fast selber gemacht haben."

Jesse Marsch: "Unsere Spieler haben heute eine gute Leistung gezeigt. Das ist wichtig für uns, für heute Abend, aber auch für die Zukunft. Die Tiroler waren immer gefährlich mit ihren Standards. Am Ende haben sie ein gutes Gegentor geschossen, über das sich meine Spieler sehr geärgert haben."

Benni Pranter setzte Akzente.
Das 1:3 ließ auch Sandro Neurauter kurz hoffen.
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