22. Feb. 2026
Nach zwei konträren Hälften schickt unsere WSG Tirol die SV Ried mit einem Punkt nach Hause. Für den 1:1-Endstand sorgte Kapitän Valentin Müller nach einer Ecke.
Die Rasenheizung des Innsbrucker Tivolis hat das Duell gegen die Schneemassen aus den vergangenen Tagen gewonnen – es war alles angerichtet für das Duell gegen die Wikinger aus dem Innviertel, die unserer WSG Tirol im Hinspiel (2:0 in Ried) noch klar überlegen waren. Wir mussten für die heutige Partie auf Stammkeeper Adam Stejskal (Sehprobleme) sowie auf David Gugganig (Innenbandeinriss im Knie) verzichten.
Die Rieder erwischten den deutlich besseren Start in die Begegnung: Bereits in Minute sechs musste sich WSG-Schlussmann Alexander Eckmayr, der heute sein Bundesliga-Debüt für unseren Verein gab, bei einem Sollbauer-Schuss auszeichnen. Die darauffolgenden Minuten gehörten ebenso der SV Ried – sie tauchten nach Standards immer wieder gefährlich vor dem WSG-Kasten auf. Nachdem Johannes Naschberger für unsere Grün-Weißen in der 17. Minute erstmals einen Torschuss abgab, war es auf Seiten der Rieder Van Wyk (22‘), der den zweiten Ball nach einem langen Einwurf ins rechte Eck schlenzte und die Gäste nicht unverdient in Führung brachte. In Folge war es auf Seiten unserer WSG Tirol vor allem Frederiksen, der offensiv Akzente setzte: Für die größte Gefahr sorgte ein Stanglpass auf Ola-Adebomi, der von Steurer geblockt wurde (27‘). Vor der Pause war es dann wieder unser Schlussmann Eckmayr, der den 0:1-Halbzeitstand für unsere WSG durch zwei hervorragende Paraden festhielt. Matthäus Taferner musste vor der Pause leider verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Mit Schwung aus der Halbzeitpause
Die Halbzeitansprache von Trainer Philipp Semlic zeigte Wirkung – unsere Grün-Weißen kamen mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. In der 49. Minute war es zunächst Ola-Adebomi, der für seinen Abschluss zu lange brauchte. Kurz darauf kam Moritz Wels zentral im Strafraum zum Abschluss, fand seinen Meister aber im Rieder Kapitän Leitner. Wie zu erwarten, waren es auch in Hälfte zwei wieder Eckbälle, die zu den größten Chancen führten: Bajic klärte einen Kubatta-Kopfball von der Linie (61‘) und Lawrence setzte seinen Versuch übers Tor (62‘). Besser machte es dann unser Kapitän Valentin Müller, der in der 71. Minute die nächste Ecke der Gastgeber volley ins Netz knallte und auf 1:1 stellte. Unsere Jungs waren dann auch in der letzten Viertelstunde das bessere Team, richtig zwingende Chancen bekamen die Fans im Innsbrucker Tivoli aber nicht mehr zu sehen. Da ein vermeintliches Foul im Strafraum der Innviertler an Lukas Hinterseer vom VAR nicht gecheckt wurde, änderte sich auch am Ergebnis nichts mehr. Nach zwei konträren Hälften kann sich keine Mannschaft über das Unentschieden beschweren.
Aufstellung WSG Tirol:
Eckmayr – Naschberger – Boras – Lawrence – Kubatta – Böckle (67‘ Sulzbacher) – Müller – Taferner (43‘ Vötter) – Wels – Frederiksen (77‘ Sabitzer) – Ola-Adebomi (67‘ Hinterseer)
Aufstellung SV Oberbank Ried:
Leitner – Steurer – Sollbauer – Havenaar – Maart – Bajic (83‘ Boguo) – Bajlicz (60‘ Nasrawe) – Mayer (83‘ Rasner) – Pomer (60‘ Scherzer) – Mutandwa (68‘ Kiedl) – Van Wyk
WSG Tirol – SV Oberbank Ried 1:1 (0:1)
ADMIRAL Bundesliga | 20. Runde
22. Februar 2026 | 14:30 Uhr
Tore: 0:1 Van Wyk (22‘), 1:1 Müller (71‘)
Tivoli Stadion Tirol, Innsbruck
1.150 Zuschauer:innen
WSG TIROL
Dr. Karl-Stainer-Straße 31
A-6112 Wattens
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