15. Jul. 2019

"...muss den Klassenunterschied sehen."

Unser Coach im Gespräch vor dem ersten Pflichtspiel

Am Freitag findet die Vorbereitung unserer WSG mit dem Cupsspiel gegen den SK Treibach ihr Ende. Nach vier hochintensiven Wochen und sieben Testspielen zieht unser Coach Thomas Silberberger Fazit, wie es um seine Mannschaft vor dem ersten Pflichtspiel bestellt ist.

Vergangenen Samstag duellierte sich unsere WSG zum Abschluss einer langen Testspielserie mit dem FC Ingolstadt. Die Partie endete mit einem gerechten 0:0-Unentschieden. Die Mannschaft durfte sich gestern und heute über zwei freie Tage freuen, um die Köpfe freizukriegen und die müden Beine hochzulegen. Für unseren Trainer ist Freizeit rar gesät, bereits um 08:00 sitzt er heute Früh im Büro, danach warten Interviewtermine mit Print und TV. Insgesamt zeigt sich unser Cheftrainer mit den letzten Wochen zufrieden: „Ich glaube, dass wir eine gute Vorbereitung gemacht haben. Die neuen Spieler sind integriert und es funktioniert teilweise schon sehr gut. Wir hatten sehr viele Testspiele, einige waren sehr gut, einige eher bescheiden und jetzt gilt es daraufhin die Woche noch konzentriert zu arbeiten. Der ÖFB-Cup darf keine Hürde sein, dann sind wir im Countdown für die Meisterschaft gegen die Austria und da freuen wir uns alle richtig auf dieses Spiel. Summa summarum war die Vorbereitung okay.“

Sieben Testspiele sind eine Menge Holz, wobei die Mannschaft somit genug Zeit hatte, sich einzuspielen und jeder Spieler genug Einsatzminuten sammelte, um sich für die Startelf zu empfehlen. Unsere sportliche Leitung setzte bewusst auf Partien gegen namhafte Gegner mit entsprechender Qualität. Nicht jedes Match war ein spielerisches Highlight, aber für unseren Trainer brachten wir gerade gegen die Gradmesser die entsprechenden Leistungen: „Sehr gut habe ich das Testspiel gegen Werder Bremen gesehen. Da haben wir gezeigt, dass wir mit einem deutschen Bundesligisten mithalten können. Dieses Spiel war für mich exzellent. So sehe ich es auch beim Spiel gegen St. Pauli. Dort haben wir sehr viel umgesetzt - vor allem in Halbzeit eins - was wir vorhaben. Ausbaufähig waren die Testspiele gegen Honved Budapest, das war eher so ein „Raus aus dem Urlaub, rein in den Arbeitsalltag“. Es war eigentlich ein ungünstiger Zeitpunkt, so früh in der Vorbereitung ein Testspiel anzusetzen, wobei das darauffolgende Duell mit Bayern II ok war. Karlsruhe war nicht wirklich das Gelbe vom Ei und Ingolstadt war solala. Achenkirch war mehr oder weniger ein Austoben im Trainingsbetrieb.“

Der Großteil des Aufstiegskaders konnte gehalten werden, erhielt von der sportlichen Leitung das Vertrauen, auch in der höchsten Spielklasse bestehen zu können. Punktuelle Verstärkungen sollen aus einem Aufsteiger eine Bundesligamannschaft machen. Für Silbi erfüllten die Neuverpflichtungen bisher alle Erwartungen: „Wir haben uns bewusst nach Führungsspielern umgesehen und ein Dedic und ein Grgic, ein Hager haben sofort diese Rolle eingenommen. Mit Gölles und Rieder haben wir zwei exzellente junge Spieler geholt, die uns sofort helfen können. Mit Flo Buchacher haben wir einen Spieler zurückgeholt, der bei uns über sieben Jahre exzellent funktioniert hat. Er hat jetzt ein etwas schwierigeres Jahr hinter sich, aber ich gehe felsenfest davon aus, dass er wieder zu alter Stärke findet und wieder ein wichtiger Bestandteil des Teams wird.“

Als Aufsteiger können und müssen wir überraschen, wollen wir die Liga halten. Unser Coach will dem Thema Abstiegskampf aber nicht zu viel Bedeutung zumessen: „Wir freuen uns natürlich richtig auf diese Saison, sind uns sehr wohl bewusst, dass wir in dieser 12er Liga von außen natürlich als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt werden. Das ist aber eigentlich normal für einen Aufsteiger, behaupte ich. Ich glaube, dass wir mit einigen Teams in Österreich mit Sicherheit mithalten können und das wollen wir Woche für Woche beweisen. Am Ende des Tages bin ich sicher, dass wir unsere Rolle in der Liga finden und mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“

 Kommenden Freitag wartet mit dem Cupspiel in Kärnten mehr als nur die Generalprobe für die Bundesliga: „Der SK Treibach ist mehr oder weniger unbekannt, weil sie in der Kärntner Liga spielen, die von der Spielstärke her mit unserer Tiroler Liga zu vergleichen ist. Fakt ist, dass sie auf eine Cupsensation hoffen. Somit können wir uns eigentlich nur blamieren, wenn wir dort ausscheiden. Wir müssen dieses Spiel maximal ernst nehmen, wie wenn wir gegen einen Tirolligisten spielen. Man muss einfach den Klassenunterschied sehen und der muss auch am Ende des Tages auch entsprechend sein. Wir fahren nach Kärnten, um die nächste Cuprunde zu erreichen“, fasst es unser Trainer zum Abschluss treffend zusammen.

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