10. Okt. 2026
In der 8. Runde der ADMIRAL Bundesliga musste sich unsere WSG der SV Ried mit 1:2 geschlagen geben. Nach anfänglicher Führung fanden wir auf die Treffer der Wikinger keine Antwort mehr.
Nach den pflichtspielfreien Wochen stand am Innsbrucker Tivoli ein Härtetest in doppeltem Sinne an, denn mit der SV Ried empfingen wir nicht nur einen unangenehmen Gegner. Auch der frisch verlegte Rasen stand bei regnerischen Bedingungen vor seiner ersten echten Bewährungsprobe. Unsere Grün-Weißen sollten die Herausforderung an diesem Samstagnachmittag nicht meistern – aber der Reihe nach.
In der Anfangsphase schnürten unsere WSGler die Gäste in deren eigener Hälfte ein – im Mittelpunkt stand dabei vor allem ein Mann: Der rechtzeitig fit gewordene Nikolai Baden Frederiksen scheiterte nach nur zwei Minuten an Ried-Keeper Leitner, bei einem direkten Freistoß aus rund 25 Metern war der Kapitän der Gäste dann aber nicht mehr zur Stelle. Wie so oft verwandelte der Däne traumhaft zur verdienten 1:0-Führung (8‘). Diese hielt allerdings nicht lange, weil Eghosa von David Gugganig im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Schwab trat an und traf vom Punkt (15‘). In einem körperbetonten Spiel fanden die Wikinger dann besser hinein, doch auf die nächste klare Torchance mussten die Zuschauer:innen am Innsbrucker Tivoli lange warten: Fünf Minuten vor der Pause kam nach Konter ein Abpraller erneut zu unserem Dänen, der aber aus kürzester Distanz nur in die Arme von Leitner traf (39‘). Und wenn man die Tore vorne nicht macht, klingelt es bekanntlich auf der anderen Seite: Pomer stellte vor der Pause auf 1:2 für die SV Ried (43‘).
Torlose zweite Hälfte
Die Gäste hatten kurz nach Wiederanpfiff gleich nochmals Grund zur Freude, der Treffer von Eghosa wurde aber vom VAR wegen Abseitsposition aberkannt (50‘). Unsere Burschen taten sich weiter nicht leicht, klare Gelegenheiten zu kreieren – in Minute 60 nahm sich Thomas Goiginger ein Herz, der Abpraller seines Weitschusses landete bei Matthäus Taferner, aber wieder parierte der starke Leitner. Die Partie nahm an Fahrt auf, unsere Grün-Weißen versuchten viel, Ried verteidigte tief, konnte aber immer wieder gefährliche Nadelstiche nach vorne setzen. Unsere beiden Joker Murat Satin (80‘, Weitschuss) sowie Lukas Hinterseer (90+3‘, Kopfball) kamen noch zu den besten Gelegenheiten, doch schlussendlich war der Halbzeitstand auch das Endergebnis. Auf unsere WSGler wartet auch in den nächsten Wochen viel Arbeit – Chance zur Wiedergutmachung gibt es am nächsten Sonntag beim neuerlichen Wiedersehen mit Ex-Coach Thomas Silberberger in Wolfsberg.
Aufstellung WSG Tirol:
Hamzić – Murray – Boras – Gugganig – Oswald – Striednig (92‘ Kubatta) – Taferner – Balić (46‘ Wels) – Goiginger (69‘ Satin) – Olakigbe (78‘ Sabitzer) – Baden (78‘ Hinterseer)
Aufstellung SV Oberbank Ried:
Leitner – Rossdorfer – Chukwudi – Steurer – Pomer (83‘ Radonjic) – Maart – Rasner (70‘ Malicsek) – Bajic – Schwab – Rhodes (70‘ Sorg) – Eghosa (77‘ Thelin)
WSG Tirol – SV Oberbank Ried | 1:2 (1:2)
ADMIRAL Bundesliga | 8. Runde
10. Oktober 2026 | 17:00 Uhr
Tore: 1:0 Baden (8‘), 1:1 Schwab (15‘), 1:2 Pomer (43‘)
Tivoli Stadion Tirol, Innsbruck
1.350 Zuschauer:innen
WSG TIROL
Dr. Karl-Stainer-Straße 31
A-6112 Wattens
Geschäftszeiten:
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