12. Sep. 2017

Knappe Niederlage in Hartberg

Unsere WSG verliert trotz guter Leistung mit 1:2.

Nach dem Krimi gegen Blau-Weiß Linz am Freitagabend sollte gegen Hartberg der Schwung aus der vergangenen Partie - vor allem aus der zweiten Halbzeit - in die Steiermark mitgenommen werden. Am Ende konnten sich die Gastgeber wiedereinmal auf ihre Stärken verlassen und machten spät das Siegtor. 

Thomas Silberberger muss auf die verletzten Steinlechner, Pellizzari und Neurauter verzichten, Drazen Kekez rückt deshalb in die Innenverteidigung. Unser Trainer vertraut auf das 4-3-3-System, Sebastian Santin rutscht für Dino Kovacec, der sich beim Aufwärmen verletzte, in die Startelf. Pünktlich zur Abfahrt ins Hartberger Stadion hört auch der Dauerregen auf und der Partie gegen den Zweiten der Sky Go Erste Liga steht nichts mehr im Wege. Nach den Leistungen der Steirer in den bisherigen Spielen, macht sich unsere Defensive auf einiges an Arbeit gefasst, meistert ihre Sache von Anfang an sehr ordentlich. Die WSG macht in den ersten zehn Minuten das Spiel, die erste gute Möglichkeit haben allerdings die Hausherren in der 14. Minute: Tadic läuft plötzlich auf Ferdi Oswald zu, der den Schuss aber ohne Probleme abwehren kann, auch der Nachschuss wird zur Ecke geklärt. Nach 25.Minuten haben auch unsere Burschen die ersten Chancen: Roger Tamba verzieht aus der Distanz, David Gugganig verpasst einen Mader-Freistoß um Zentimeter. Mit Verlauf der ersten Halbzeit setzt der Regen wieder ein, der Rasen wird immer schwerer zu bespielen, tiefe Löcher entstehen und es wird rutschig. Kurz vor Ende der ersten Hälfte probiert es Benni Pranter noch einmal aus der Distanz, der Schuss fällt allerdings zu zentral aus. Unsere Elf kämpft, spielt konzentriert in der Defensive und kommt immer wieder durch gutes Kombinationsspiel vor den gegnerischen 16er. Die ganz großen Chancen bleiben auf beiden Seiten aus, mit 0:0 geht es in die Pause, beide Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe. 

Gleich nach Wiederbeginn hat Benni Pranter nach einer Freistoßvariante die Riesenchance zur Führung, die Kugel prallt an die Oberkante der Latte. Es ist eine ausgeglichene Partie mit guten Aktionen auf beiden Seiten, unsere WSG zeigt immer wieder, dass sie spielerisch um keinen Deut schwächer ist als der Tabellenzweite. In der 55. Minute wird es brenzlig: Kröpfl zieht in die Mitte und schießt nur knapp am kurzen Eck vorbei. In der 57. Minute hat Benni Pranter das Auge für Milan Jurdik, der Ball ist schwer zu nehmen und der Volley geht klar über das Tor. In der 58. Minute gehen die Hartberger in Führung:  Gremsl flankt einen Freistoß in den 16er, Meusburger trifft per Kopf nur die Stange, von dieser springt der Ball genau vor die Füße von Gölles, der nur noch einschieben muss. In der 72. Minute dann der verdiente Ausgleich: Flo Buchacher setzt sich wunderbar auf der linken Seite durch und flankt butterweich auf Lukas Katnik, der der den Ball per Kopf im Netz versenkt. Nach dem 1:1 haben die Hartberger dann einige gute Möglichkeiten, um wieder in Führung zu gehen und nutzen auch eine davon in der 84. Minute: Unsere Defensive bekommt den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Kröpfl flankt auf Heil, der völlig ungedeckt vom 5er einköpfeln kann. Die Steirer verwalten die Führung dann sicher bis zum Ende der Partie.

Am Ende verliert unsere WSG trotz guter Leistung in Hartberg. Die Steirer zeigen erneut, warum sie am oberen Ende der Tabelle zu finden sind: Standards und späte Tore. Aber auch die Burschen in grün-weiß haben spielerisch überzeugt, wieder einen Rückstand ausgeglichen, am Ende aufgrund von einer Unachtsamkeit in der Abwehr verloren. 

Aufstellung WSG: 25 Oswald, 4 Gugganig, 7 Pranter, 9 Santin, 10 Toplitsch (62' Katnik), 15 Zimmerhofer, 16 Buchacher, 20 Kekez, 21 Jurdik (81' Nitzlnader), 42 Mader, 52 Tamba M'Pinda;

Ersatzbank: 1 Grünwald, 5 Wessiak, 8 Nitzlnader, 11 Katnik, 14 Strickner, 18 N.Schneebauer, 23 Kovacec; 

Aufstellung Hartberg: 1 Swete, 3 Meusburger, 6 Gollner, 7 Rasswalder, 8 Kröpfl, 10 Gremsl, 18 Mislov, 19 Sprangler, 20 Fischer, 24 Tadic, 39 Gölles;

Tore: 72' Katnik bzw. 59' Golles, 84' Heil; 

Zuseher: 1200

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